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Was passiert eigentlich in unseren Ferien-Workcamps?

Alle Schuleltern, die schon seit einigen Jahren an der Schule sind, kennen die beiden „Standard-Termine“ für unsere Workcamps sicherlich gut: Jeweils in der 1. Woche der Oster- und der Sommerferien findet sich eine mehr oder weniger große Gruppe Freiwilliger für allerlei Arbeit rund um „Haus und Hof“ an der Schule ein.

Doch was passiert während so einer Woche, wie läuft das ab und warum sind die Workcamps so wichtig für uns? Nicht nur für alle neuen Eltern blicken wir heute einmal hinter die Kulissen. Interviewpartner ist Oliver Konle, Hausmeister und Leiter des Baukreises und seit vielen Jahren verantwortlich für diese Workcamps.

Warum gibt es die Workcamps eigentlich an unserer Schule?

Oliver: Die Workcamps entstanden in der Bauphase der Schule vor 15 Jahren. Damals haben sich alle Genossen, d.h. alle Schuleltern zu 100 Stunden Mitarbeit verpflichtet, um die Baukosten so gering wie möglich zu halten. Dieser Einsatz hat sich sehr bewährt, nicht nur um Kosten zu sparen. Denn während der Arbeit haben alle zusammen im wahrsten Sinn des Wortes „etwas bewegt“, man hat Großes und Kleines geschafft, sich kennen gelernt, zusammen gegessen und die Erfolge genossen. Und auf diese Art und Weise eine lebendige, tatkräftige Gemeinschaft geformt.

Workcamp

Unsere Schule wird heuer 30 Jahre – warum gibt es immer noch Workcamps?

Oliver: Aus zwei Gründen: Etwas gemeinsam zu bewegen ist heute noch genauso wichtig wie vor 15 Jahren, wenn nicht mehr. Man trifft sich, kommt mal mit neuen Menschen in Kontakt. Und: An einer Schule mit großem Gelände gibt’s immer was zu tun. Denn tägliche intensive Nutzung der drei Schulgebäude und des Betreuungshauses mit der Mensa machen laufende Renovierungen nötig! Böden, Möbel und Wände werden stark beansprucht. Wir im Baukreis nehmen uns jedes Jahr einen Bereich vor und der wird dann mit Elternhilfe hergerichtet. Zum einen spart das Geld, aber viel viel wichtiger sind eben die Begegnung miteinander im anderen Kontext und die vertiefte Verbindung aller Eltern mit der Schule. Wir konnten über die Jahre sogar beobachten, dass die Kinder es sehr wohl wahrnehmen, wenn ihre Eltern an und für die Schule tätig werden. Das hat eine große Kraft. Durch diese Kraft und Tätigkeit haben wir eine viel schönere Schule, davon bin ich überzeugt.

Wie lief das diesjährige Oster-Workcamp?

Oliver: Erstmalig mit einer Online-Mitmachliste die Anmeldung zu erledigen hat super funktioniert. Wir hatten in der ersten Osterferienwoche täglich 5-10 Eltern an der Schule, die gemeinsam die Fassade der Mittelstufe weißeln und lasieren konnten. Die Gruppe war jeden Tag anders zusammengesetzt, die meisten Eltern kamen für einen Tag vorbei. Was völlig ok ist. Sehr schön und besonders erfreulich: Es waren auch viele neue Eltern zum ersten Mal dabei, aus den unteren Klassen.

Zwei Dinge sind unserer Erfahrung entscheidend für erfolgreiche Workcamps: gutes Arbeitsmaterial und – fast noch wichtiger – gutes Essen! Die Schule stellt für alle Helfer Material, Werkzeug, Schutzkleidung (sofern nötig) bereit. Für Nachfragen und Anleitungen sind immer auch Experten vor Ort. Und um das leibliche Wohl kümmert sich ein Freiwilligen-Team rund um Monika Kink aus der Küche. Monika sorgt mit den Küchen-Helfern für das leckere und vor allem stärkende Drumherum. Denn ohne Essen, Kaffeepausen oder die Mensa bzw. Küche als soziale Drehscheibe geht’s nicht. Hier kommen alle zusammen, zum Essen, zur kurzen Kaffeepause, zum Verschnaufen oder Besprechen.

 Workcamp

Wer es jetzt selbst ausprobieren möchte, sollte sich schon mal einen oder mehrere Tage in der 1. Sommerferienwoche reservieren – Ihr seid alle eingeladen mitzumachen!

Oliver, vielen Dank für das Gespräch!

Fragen bitte an Oliver Konle unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder persönlich. Danke!

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