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Unterrichtsgestaltung

Wer Spaß am Lernen hat, seiner eigenen Neugier folgen kann, lernt besser.
Wer Wissen erwirbt, indem er selbst Erfahrungen macht, begreift nachhaltiger.
Wer frühzeitig lernt, sich und sein Wissen darzustellen, wird selbstbewusster.

Die Waldorfschule beruht auf der Menschenkunde Rudolf Steiners und hat ihre Lehrweise konsequent auf psychologische und physiologische Erkenntnisse ausgerichtet. Deshalb unterscheidet sich der Unterrichtsalltag von dem der Regelschule.

Konzentration auf das, was ansteht

Jeden Morgen setzt sich die Klasse im Morgenkreis zusammen und spricht zusammen den Morgenspruch. So kommen die Kinder bewusst in der Schule an und beginnen gemeinsam und konzentriert den Tag.

Die neue Ordnung des Tages

In den ersten zwei Stunden wird an den neuen Unterrichtsinhalten gearbeitet. Die darauffolgenden Stunden werden schwerpunktmäßig für den Fremdsprachenunterricht und die Vertiefung der Inhalte genutzt. Die fünfte und sechste Schulstunde ist vorrangig den Bewegungsfächern vorbehalten. Diese Tagesgliederung trägt der Aufmerksamkeitskurve der Kinder Rechnung.

Die Schwerpunktsetzung im Epochenunterricht

Der Hauptunterricht ist in Epochen von drei bis vier Wochen gegliedert. Über diesen Zeitraum erarbeiten die Schüler gemeinsam mit dem Lehrer ein Thema. Die Konzentration auf ein Thema erhöht die Intensität des Lernens. Die Arbeitsschritte und -ergebnisse sind in den Epochenheften dargestellt, die jeder Schüler führt. In späteren Unterrichtsphasen wird der Unterrichtsinhalt wieder aufgenommen und dadurch im Langzeitgedächtnis verankert. Neuer Unterrichtsstoff wird in drei Lernschritten erarbeitet. Während des ersten Lerntages wird der Unterrichtsstoff erlebbar gemacht. Am zweiten Tag folgt die Begriffsbildung. Am dritten Tag halten die Schüler das Gelernte im Hefteintrag fest. 

Sich darstellen und äußern

Kinder sind keine "Objekte des Lernens". Von der ersten Klasse an übernehmen die Kinder einen wesentlichen Beitrag für den Unterricht. In regelmäßigen Monatsfeiern stellen alle Klassen der Schulgemeinschaft künstlerisch oder spielerisch vor, womit sie sich momentan auseinandersetzen. Die frühe darstellende und künstlerische Einübung findet seinen Ausdruck in der hohen Qualität der Klassenspiele, durchgeführt in der 8. und 12. Klasse.

Handelnd die (Arbeits-)Welt kennenlernen

Bereits in der Unterstufe sammeln die Kinder in der Landwirtschafts-, Handwerks- und Hausbauepoche eigene praktische Erfahrungen: sie bestellen einen Acker, backen Brot und bauen gemeinsam ein Haus. Ab der neunten Klasse gehen die Jugendlichen verstärkt nach außen: auf das Landwirtschaftspraktikum folgen ein Vermessungs- und ein Sozialpraktikum sowie in der 12. Klasse eine Studienfahrt mit Bildhauerpraktikum.

Alte und neue Kulturtechniken lernen

Durch die Beschäftigung mit den Kulturtechniken und der Geschichte unserer Gesellschaft eignen sich die Kinder und Jugendlichen die Wurzeln unserer Kultur an: eine wichtige Grundlage, um sich den Herausforderungen unserer Zeit stellen zu können. Auch Computer und moderne Informationstechnologien sind Bestandteil des Unterrichts. Das Ziel: Der aktive und selbstbewusste Umgang mit modernen Technologien. Die Rudolf-Steiner-Schule Ismaning verfügt über einen Computerraum mit überdurchschnittlicher Ausstattung.

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