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ZUKUNFTSDIALOG Samstag, 07. Oktober 2017

Was genau ist der Zukunftsdialog?

Der Zukunftsdialog ist eine von einem ausgesuchten externen Fachmann moderierte Begegnung für alle Eltern, Lehrer, Angestellten sowie Oberstufenschüler unserer Schule mit dem Ziel einer Weiterentwicklung.

Ein besonders wichtiger Termin für jeden von uns, weil es um die Zukunft unserer Schule geht!

Warum ist es wichtig, dass SIE teilnehmen?

Jeder Einzelne ist wichtig, denn die Zukunft unserer Schule als selbstverwaltete Eltern-Lehrer-Initiative steht und fällt mit der aktiven Beteiligung ALLER!

Wann und wo findet der Zukunftsdialog statt?

Am Samstag, 07. Oktober 2017 in unserer Schule.

Anmeldung und Infos zum Zukunftsdialog

Gründungsgeschichte

März 1986:

Durch unermüdliche Elterninitiative gelingt es mit 26 Kindern zu beginnen.

Am Anfang standen 90 Eltern, deren Kinder in die erste Klasse der drei Münchner Waldorfschulen nicht aufgenommen werden konnten: weder in Gröbenzell, noch in Daglfing, noch in Schwabing. Diese Eltern wurden initativ, entschlossen sich im März 1986, eine vierte Waldorfschule zu gründen. Sie holten sich Rat bei erfahrenen Waldorflehrern und setzten sich mit den Grundlagen der Waldorfpädagogik auseinander.

Bald trafen sie sich wöchentlich, studierten Schulgesetze, stellten Finanzpläne auf und begaben sich auf Lehrer- und Raumsuche. Das Daglfinger Kollegium nahm im Herbst 1986 gastweise die erste Klasse auf. Die Freude über diesen Schritt beflügelte alle, doch das Schuljahr verging schnell. Ein Gebäude war nach wie vor nicht gefunden, die Suche nach dem Gründungslehrer erfolglos geblieben. Eine Krise musste bewältigt werden, und Verhandlungen für die Aufnahme der neuen Erstklässler waren zu führen. Diesmal erklärte sich die Schwabinger Schule bereit, eine Gastklasse aufzunehmen. Vertrauen und Mut, Durchhaltekraft und großer Arbeitseinsatz, Feste und Konflikte schmiedeten eine stetig wachsende Gemeinschaft von Eltern, Lehrern und Schülern zusammen, die Schritt für Schritt und nicht zuletzt dank vieler Hilfen dem Ziel näherkam. Die Daglfinger Schule war zur Übernahme der Patenschaft bereit. Die Landesarbeitsgemeinschaft der bayerischen Waldorfschulen stellte die Gründungsreife fest. Die Aufnahme in den Bund der Freien Waldorfschulen gelang. Als Schulträger wurde erstmals in Bayern eine Genossenschaft gegründet, die ihrerseits ein Aufnahmeverfahren durchlaufen musste, um in den Genossenschaftsverband aufgenommen zu werden. Die Regierung von Oberbayern erlaubte die Gründung für die Klassen 1- 4, das Kultusministerium die Klasse 5 und folgende. Alle Genehmigungen wurden an den Nachweis vorschriftsmäßiger Schulräume zum Unterrichtsbeginn gebunden. Dieser Nachweis gelang im August 1991. Mit einer Computerfirma konnte ein befristeter Untermietvertrag geschlossen werden für den oberen Stock eines Bürogebäudes im Gewerbegebiet von Ismaning. Bürgermeister und Gemeinderat beschlossen unbürokratisch rasch eine Umnutzung. Der Umbau des Großraumbüros konnte in den Sommerferien bewerkstelligt werden. Pünktlich zum Schuljahresbeginn am 11. September bezogen die Klassen 1 bis 6 ihre neuen Räume.


Oktober 1991:

Gründung des Schulträgers als Genossenschaft.

Im Bürgersaal der Gemeinde fand im Oktober 1991 die öffentliche Gründungsfeier statt. Viele Freunde brachten Glückwünsche von nah und fern. Der Bürgermeister erklärte, es sei schön, dass die stürmische Entwicklung uns nunmehr nach Ismaning gebracht habe. Er fasste seine Gedanken in das Bild einer Pflanze, bei der wir es mit Werden, Wachsen und Gedeihen zu tun haben. Dabei versicherte er, der Ismaninger Boden sei fruchtbar, wenn auch derzeit etwas rar. Die Anwesenheit vieler Vertreter des Gemeinderats wertete er als gutes Zeichen für das Interesse, das der Schule entgegengebracht werde.

Der rechtliche und wirtschaftliche Träger der Ismaninger Waldorfschule ist eine gemeinnützige eingetragene Genossenschaft. In ihr wird deutlich sichtbar, wie Eltern, Lehrer und Freunde gemeinsam diese Schule als eigenes Unternehmen betreiben. Die Satzung regelt, dass im Innenverhältnis verschiedene Organe das Handeln wahrnehmen. Zentrales Organ ist die aus dem ursprünglichen Gründungskreis hervorgegangene Trägerkonferenz; die Mitglieder dieser Konferenz sind gemeinsam verantwortlich für die Schule und für ihre eigene Entwicklung als Wahrnehmungs- und Entscheidungsorgan. Die einzelnen Aufgaben werden in Arbeitskreisen behandelt. Die Kooperation aller Organe und ein guter Informationsfluss bedürfen ständiger Pflege. Dabei ist aller Interesse am Schulleben Voraussetzung für ein sinnvolles Miteinander. Das "Freie" in der Freien Waldorfschule ist die Möglichkeit und auch die Verpflichtung aller Beteiligten zur inneren und äußeren Gestaltung "ihrer" Schule. Die darin liegende Handlungsfreiheit erschließt und verwirklicht sich aber erst und ausschließlich durch eigene, persönliche Arbeit.

Die gemeinsame Verantwortung kennt keine Hierarchien. Das Kollegium unterrichtet die Kinder und verwaltet die Schule entsprechend den Forderungen, die sich aus der alltäglichen Begegnung mit den Schülern ergeben. In der wöchentlichen Konferenz finden Begegnungen der Lehrer, künstlerische und pädagogische Arbeit statt. Die Aufgaben der Schulleitung, -organisation und -verwaltung weden besprochen, die Ausführung übernehmen einzelne Kollegen verantwortlich und befristet. Jeder Lehrer kann aus dieser Konferenz Impulse und Kräfte beziehen, die ihn bei seiner täglichen Arbeit mit den Schülern vorwärts bringen. Lebenspraktisch sollen die Schüler erzogen und so ins weitere eigene Leben und in die Gesellschaft entlassen werden. Grundlage dafür ist eine lebensgemäss und sachgerecht gestaltete Schule. So möchte die Ismaninger Schule dem einzelnen jungen Menschen dazu verhelfen, sich nach seiner Schulzeit in den bestehenden Lebens- und Arbeitsbedingungen zurechtzufinden und zugleich durch seine Phantasie, sein lebendiges Denken, seine Tatkraft an der Weiterentwicklung der Lebensrealität mitzuwirken. Dazu ist während der Schulzeit in ihm das Erwachen des Bewusstseins nötig, stets ein lernender und sich entwickelnder Mensch zu sein.

Barbara Ostheimer, Festschrift "50 Jahre Waldorfpädagogik in München"

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