Das Schuldorf – das Schulgelände der Waldorfschule Ismaning bei München
2002 - Entstehung des Schuldorfes
Nach Jahren der Improvisation, in denen die Schulgemeinschaft nach einem passenden Ort gesucht hat, sowie nach intensiver Diskussion zwischen Eltern, Lehrkräften und Architekten hat die Schule im Juni 2002 ihre äußere Gestalt gefunden. Im Südosten Ismanings ist auf einer Fläche von 3,6 Hektar ein großzügiges Schuldorf entstanden, das Raum lässt für Konzentration, Arbeit und Lernen, aber auch für Bewegung, Kreativität und Freizeit.
Anordnung der Gebäude
Glas und eine gut wärmedämmende Holzbauweise vermitteln einen freundlichen Gesamteindruck. Das im wesentlichen flache Gebäudeensemble verfügt in weiten Teilen über Grasdächer, teilweise über geneigte Blechdächer, zumeist in Pultausführung. Im Inneren schaffen gemauerte und geputzte Innenflächen einen angemessenen und zurückhaltenden Rahmen für Unterricht und die Entfaltung der Kreativität. Über große Fensterflächen und zusätzliche Oberlichter gewinnt das Gebäude einen lichten und zurückhaltenden Charakter.
Im Mittelpunkt des Gebäude-Ensembles liegt das zweistöckige Saal- und Empfangsgebäude, in dem sich neben der Unterstufe u.a. die Musikräume und die Verwaltung befinden. Das Mittelstufengebäude enthält u.a. Fachräume, den Handarbeitsraum und einen Eurythmiesaal. Im Oberstufengebäude sind neben den Klassenzimmern die Kunsträume und der Chemieraum angesiedelt.
Diese drei Gebäude umschließen den großen Pausenhof. Im hinteren Bereich des Schulgeländes befindet sich zudem das Gebäude der Nachmittagsbetreuung, das auch die Mensa beherbergt.