„Alice im Wunderland“ – die 12. Klasse der Waldorfschule Ismaning lädt zur Abschlussaufführung im Fach Eurythmie

Die diesjährige 12. Klasse der Waldorfschule Ismaning lädt die Öffentlichkeit am Mittwoch den 16. Mai um 20.00 Uhr herzlich zur Aufführung ihrer künstlerischen Abschlussarbeit im Fach Eurythmie ein. Die Klasse hat sich für eine Bearbeitung von „Alice im Wunderland“ entschieden. Einige Schüler haben die Geschichte von Lewis Carroll so gekürzt, dass daraus eine Aufführung möglich wurde. Untermalt wird sie vom 1. Satz der Beethoven Sonate S-Dur, Opus 27-1, um auch die Musik zu ihrem Recht kommen zu lassen. So treten an diesem Abend die beiden wesentlichen Aspekte der Eurythmie in Erscheinung: Auf der einen Seite wird die Sprache mit ihren Bildern und ihren poetischen Elementen, wie Klang, Rhythmus und formaler Aufbau eurythmisch dargestellt. Auf der anderen Seite erklingt die Musik, die schon immer Menschen in Bewegung gebracht hat.

Beginn der Aufführung ist um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Veranstaltung findet im großen Saal der Waldorfschule Ismaning statt.

Die Rolle der Tanzkunst in der Schule

Die Eurythmie sucht, noch mehr als der Tanz, nach den verschiedenen Kräften die in der Musik leben, um diese sichtbar zu machen. Die Arbeit mit der Eurythmie hatte für die Schüler hauptsächlich eine pädagogische und gesundheitliche Aufgabe im Laufe ihrer Schulzeit. In der 12. Klasse entsteht zum Abschluss der Waldorfschulzeit ein Programm für die Bühne, in dessen Mittelpunkt das ästhetisch-künstlerische Element der Eurythmie steht. Hierfür werden klassische und zeitgenössische Werke der Sprache und Musik erarbeitet und in Bewegung umgesetzt. Damit schließt die Eurythmie eine Lücke, die in der Pädagogik oft bleibt, wenn die bildenden und darstellenden Künste mit Theater, Chor und Orchester unterrichtet werden, aber nicht die Tanzkunst.

BILDUNTERSCHRIFT:

  • Veranstaltungsplakat

 

 

 

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